Liebe Bergfreunde,

nicht nur auf der BERGinale dreht sich alles um das Thema Berg. Die Berge sind in Berchtesgaden vielmehr das ganze Jahr über präsent, vor allem auch in den Köpfen der Einheimischen. Die leben in den Bergen und mit den Bergen. Bestes Beispiel dafür ist die Gemeinde Ramsau, die schon seit jeher ein „Bergsteigerdorf“ war. Doch jetzt trägt die Gemeinde den Titel ganz offiziell, verliehen vom Deutschen Alpenverein. Mit dem Prädikat wird die nachhaltige Lebensweise der Ramsauer ausgezeichnet. Hier investiert man nicht Millionen von Euros in den Bau von Beschneiungsanlagen, stattdessen bietet man den Touristen das, was ohnehin schon da ist: eine phantastische Bergwelt mit einem riesigen Angebot an Ski- und Bergtouren, an Wanderungen, Klettereien und Naturschauspielen wie der Wimbachklamm oder dem Hintersee. Dazu kommt mit Toni Palzer einer der weltbesten Skibergsteiger aus der Nationalparkgemeinde, die mit der Präsentation des Projekts „Bergsteigerdorf“ die diesjährige BERGinale eröffnet.

Für uns ist es immer wieder schön zu sehen, aus wievielen verschiedenen Perspektiven sich man dem Thema „Berg“ nähern kann. Sehr erfindungsreich sind auf diesem Gebiet gerade die Einheimischen, die mit ihren Aktivitäten Jahr für Jahr unser Multivisionsfestival bereichern. Ihre Beiträge, kombiniert mit dem Vortragsmaterial hochkarätiger Gastreferenten und zahlreichen filmischen Schmankerln, geben der BERGinale traditionell die passende alpine Würze.

Wir hoffen, dass wir damit auch heuer wieder den Geschmack der Besucher getroffen haben.

Gute Unterhaltung und viele Lichtblicke beim Multivisions-Festival wünschen...


Martina & Hans Klegraefe (Veranstalter)
Ulli Kastner (Pressearbeit)

Kurzbericht "ich-liebe-berge.ch"

Bergfilmfestivals sind mittlerweile wahrliche keine Seltenheit mehr. Oft allerdings beschränkt sich das faktische Geschehen im Rahmen dieser Events darauf, ein Standardprogramm an Bergfilmen zu zeigen, die gerade international angesagt oder aber ohnehin als prêt-à-porter-Programm auf Tour sind – unter den letztgenannten dann auch solche, bei denen der Sponsorenvorpann in der Dauer dem Hauptfilm durchaus nahe kommen kann. Zuweilen wird das Programm zwar immerhin unter ein thematisches Motto gestelllt und ergänzt durch publikumswirksame Vorträge einschlägiger Outdoor-Celebrities oder aber themenspezifischer Experten – die Verwurzelung des Anlasses in der lokalen Community und deren bergsportlichen Aktivitäten sowie ein Bezug zu die jeweilige Region betreffenden Themen wie naturverträglicher Bergsport, nachhaltiger Tourismus usw. bleibt dabei allerdings eher eine Seltenheit.

Das heuer vom 17.-23. März bereits zum 18. Mal veranstaltete Multivisionsfestival „Berginale 2016“ im oberbayrischen Berchtesgaden (D) unterscheidet sich von diesem Festivalmodell in angenehmer Weise. Denn hier wird ein multimediales Forum für die Auseinandersetzung mit Bergthemen in unterschiedlicher Art und Weise geboten. Neben internationalen Filmen und professionellen Diavorträgen werden gerade auch Beiträge mit lokalen Bezug einbezogen: sei es inhaltlich mit Blick auf aktuelle, vor Ort diskutierte bergsportrelevante Themen, sei es personell, dass Bilder und Berichte aus der Welt durch Menschen präsentiert werden, die vor Ort leben – in gemeinschaftlicher Stimmung und ohne Scheu, auch wenn es mal nicht in einhundertprozenig professioneller Form daher kommt. So entsteht eine gute Mischung aus Informtion, Unterhaltung und Diskurs mit nachhaltigem Lokalkolorit und einem atmosphärisch wohltuenden Charme des kleinen Formats, welches sich nicht mit dem Pseudo-Flair einer Festival-Glamour-Dekoration schmücken muss.

Zum Auftakt der 2016er Auflage der Veranstaltung wurde anlässlich der Verleihung des Labels „Bergsteigerdorf“ an die Ramsau bei Berchtesgaden das Konzept „Bergsteigerdorf“ der Alpinen Vereine wie auch der grössere Kontext der Alpeninitiative vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass natur- wie kulturverträglicher Bergtourismus auch in einer Nationalparkregion wie Berchtesgaden keineswegs selbstverständlich ist und Spannungen auszuhalten sind zwischen der Entwicklung eines vorbildlich entschleunigten Fremdenverkehrs mit Gütesiegel und z.B. dem wenige Kilometer entfernt in den Startlöchern befindlichen, massiven Ausbauvorhaben für des regionalen Skigebiet Jenner bzw. zwischen dem Wunsch nach mehr Gästen und dem Anliegen, den Bergtourismus schonend und nachhaltig zu gestalten.

In den folgenden Tagen schloss sich ein vielfältiges Film- und Diashowprogramm an, das u.a. Einblicke in ein Familienleben auf der Alm, eine 18.000 Kilometer Fahrradtour durch 22 Länder sowie diverse Kletter- und Wanderprojekte auf verschiedenen Kontinenten (um nur einige Beispiele zu nennen) bot – inklusive der Möglichkeit, sich diesbezüglich auch auszutauschen.

Den Veranstalter_innen Martina und Hans Klegraefe und ihren Partnern und Unterstützern bleibt zu wünschen, dass die Berchtesgadener Berginale auch in Zeiten wachsender Konkurrenz und zunehmenden Spektakeleinsatz auf den bergsportmedialen Aufmerksamkeitsmärkten ihren programmatischen Ansatz des kleinen Festival mit Lokalkolorit weiterführen können – und gerade deshalb 2017 der Frage nach dem „Wohin“ und „Wie“ des Bergsports vielleicht noch etwas mehr Raum gegeben werden kann.

Jens Badura / ich-liebe-berge.ch

Trailer BERGinale 2016


Rock`n Road America

19.03.2016 - 20.15 Uhr


Camino de Santiago

18.03.2016 - 18.15 Uhr


Kühe,Käse und 3 Kinder

19.03.2016 - 18.15 Uhr


Legs of Steel-Passenger

19.03.2016 - 18.15 Uhr


Wunder der Lebenskraft

21.03.2016 - 18.15 Uhr


Verdon

18.03.2016 - 20.30 Uhr


Cycling Eurasia

23.03.16 - 20.15 Uhr


Zu Fuss über die Alpen

17.03.16 - 18.15 Uhr


Pedal the World

23.03.16 - 18.15 Uhr



 




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BERGINALE PROGRAMM

 







BERGinale 2016
18. Multivisions-Festival

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